| Flächensuche - Über Stock und Stein! |
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In Norddeutschland werden Rettungshunde am häufigsten in der
Flächensuche eingesetzt. Verunglückte, suizidgefährdete oder verwirrte
Personen werden vermisst und müssen gefunden werden. Die Flächenausbildung erfolgt in verschiedenen Geländen. Die Suche muss unter Berücksichtigung des Ausbildungsstandes möglichst abwechslungsreich gestaltet werden, damit sich keine Gewöhnung einstellt, denn im Realeinsatz werden Hund und Hundeführer mit gänzlich unbekannten Geländen und Situationen konfrontiert. Je nach Einsatzlage wird der Hund im Zick-Zack-Revier durch das abzusuchende Gebiet geschickt. Das Gelände wird dazu in ca. 60 m (variiert je nach Team und Gelände) breite Suchstreifen zerlegt, der Hundeführer bleibt auf der gedachten Mittellinie und schickt seinen Hund nach rechts und links. Diese Taktik wird oft in Kettensuchen eingesetzt, wobei ein Rettungshundeteam neben dem anderen arbeitet und die Hunde sich nicht von den anderen ablenken lassen dürfen. Erfahrungsgemäß findet man vermisste Personen oft nahe an Wegen. Bei der so genannten Wegesuche wird der Hund vom Hundeführer vom Weg aus in das Gelände jeweils in nur eine Richtung geschickt. Der Hundeführer bleibt hier auf dem Weg, das Gebiet auf der anderen Seite wird entweder auf dem Rückweg oder von einem anderen Rettungshundeteam abgedeckt. Bei unwegsamen Geländen gibt es oft nur die Möglichkeit, dass der Rettungshundeführer den Hund eine selbständige Grobsuche durchführen lässt. Der Hund durchstöbert hier frei, also nicht im Zickzack das Gebiet. |
